040553013713

Advertisements

You said forget about the past 

Forget about the time with you 

But memories will last 

Don’t you feel it too 

You said forget about the past 

Forget about the times we had 

My memories will last

I loved the way you stared at me, 
looking deep into my eyes.

I loved the way you smiled at me,

 showing those pearly whites.

I loved the way the way you talked to me , 

your voice sounding so pure.

I loved how I told you everything, 

this I know for sure

Yes, sometimes you had your moods, 

but they never lasted long, 

I always cheered you up, 

because we always got along

I will not forget the past 

Will not forget the love to you 

My memories will last 

I hope you see it too

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Ich wurde heute bereits mehrfach angesprochen, was denn jetzt passieren würde, zwecks Bürgermeisterwahl, da keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit von 50 Prozent + 1 Stimme für sich gewinnen konnte. Daher hier ein kurzes Statement dazu.

Ich weiß, Ihr seid genervt, aber, liebe Nauener, einmal müsst Ihr leider noch. Am 15. Oktober findet die Stichwahl zwischen Manuel Meger und Eckart Johlige statt.
Um in dieser Runde zu gewinnen, muss der Kandidat mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich versammeln. Also etwa 2000 Wähler (+-)

Und generell muss mal jemand den vielen ehrenamtlichen Wahlhelfern danken, die gestern den gesamten Tag und den gesamten Abend für eine ordentliche Wahl gesorgt haben. Vielen Dank!

Ich habe gestern Abend etwa 2 Stunden die Auszählung der Briefwahl beobachtet und kann sagen, dass alles ordentlich verlief. War mir aber auch irgendwie klar.
Richtig spannend fand ich dann die ungültigen Briefwahlzettel. Ich konnte einfach nicht verstehen, dass man sich aktiv zur Briefwahl meldet, nur um den Zettel dann ungültig zu machen. Aber, ich wurde eines besseren belehrt. In dem Briefwahllokalauszählungsdingsi, in dem ich war (es gab 2), wurden im Rahmen der Bundestagswahl 7 Wahlzettel für ungültig erklärt. Ich konnte verstehen warum.

Bei einem hätte man sich vielleicht durchaus streiten können, aber schlussendlich sagt das Gesetz eindeutig wie ein Wahlzettel ausgefüllt werden muss, damit er gewertet werden kann. Bei diesem einen möglicherweise streitbaren Wahlzettel hatte sich ein Bürger offensichtlich verwählt und eines seiner Kreuze übermalt. Sehr sorgfältig sogar. Allerdings waren am Ende 3 Felder auf dem Wahlzettel markiert und dadurch war der Zettel ungültig. Für die Zukunft: Es ist fast egal wie ihr die Felder markiert, solange Ihr eben nur 2 markiert (für die Bundestagswahl). Ihr könnt, wenn Ihr wollt, sogar Smileys in die Felder malen. Dann freuen sich die Auszählenden. Aber eben nie mehr als die angegebene Menge an Felder markieren. Dinge wie Hakenkreuze führen allerdings zur Ungültigkeit der Stimme. Klar.

Ein paar hatten irgendwie mehr Stimmen, als sie abgeben durften und so kreuzten sie einfach alles an. 2 wollten gar keinen von den zur Wahl stehenden wählen, und so strichen sie einfach alle durch und einer wollte gern selbst mitgewählt werden und schrieb sich selbst dazu. Ich bezweifle, dass er es geschafft hat. Ich habe keinen Namen gelesen und wollte es auch nicht, denn ich mag unser Wahlgesetz und dessen freie und geheime Wahl. Einer wollte mehr Kirche und kreuzte gar nichts an, sondern malte nur ein Kreuz an eine freie Stelle.

Was ich einfach nicht verstehe ist, dass Leute wählen und aktiv ihre Stimme ungültig machen. Das ist so dumm, dass mir nicht einmal ein Vergleich dazu einfällt. 

Wie man aus 2,5 Stunden 5 Stunden macht

Oder

Warum ich Zug fahren hasse!
Es hätte alles so schön sein können. Freitag, ich bin pünktlich in Hildesheim, die Sonne scheint, der Bus zum Bahnhof fährt in 5 Minuten. Ich habe Zeit für ne schnelle Pausenzigarette. Das Leben ist schön und ich gegen 20 Uhr in Nauen.

Fertig geraucht, der Bus kommt pünktlich und so komme ich 5 Minuten später entspannt am Bahnhof an.

Die hormongebeutelten Gangsterrapper, die sich harte Rhymes in den kaum vorhandenen Flaum nuscheln, ignoriere ich, weil mein ICE pünktlich in 10 Minuten abfahren will, ob ich nun dabei bin oder nicht. Das ist ihm irgendwie auch egal. Finde ich persönlich jetzt zwar weniger sozial, aber jeder hat ja so seine Verpflichtungen und Termine. Nun gut.
Da ich noch keine Fahrkarte habe, stelle ich mich also dem unbeugsamem Fahrkartenautomaten der hiesigen Regionalbahn-Verkehrsgesellschaftsbude. Ich tippe so schnell ich kann auf dem leicht fettigen Bildschirm herum, der Automat scheint meine Hast zu spüren und gibt sich extra viel Mühe um mir behilflich zu sein. Wir kommen gut voran, Start und Ziel sind eingegeben, die weiteren Eckdaten ebenfalls, nun geht es ans Bezahlen. Ich freue mich, weil ich tatsächlich noch 7 Minuten Zeit habe. 66 Euro insgesamt, geht eigentlich. Dachte ich. Dann will ich den dafür auserkorenen Schein in den dafür vorgesehenen Schlund des Automaten legen, da gleitet mein Blick auf dem Bildschirm hinüber zu den zulässigen Zahlungsmitteln und stocke. 100 Euro Scheine nimmt er nicht an. Aber auch keine 50 Euro Scheine, keine 20 und keine 10 Euro Scheine.

Nun trage ich eher selten 14 5 Euro Scheine mit mir herum und auch keine Münzen im entsprechenden Gegenwert. Was also tun? Ich überlege kurz ob ich eine abstrakte Kunstperformance auf die Schnelle konzipieren und aufführen kann um so genügend Kleingeld zusammen zu bekommen. Entscheide mich aber dagegen. Aus offensichtlichen Gründen. Ich habe einfach die falschen Schuhe dafür an. Ohne die klappt das einfach nie. Ich weiß auch nicht wieso, aber ohne diese Schuhe will der Flicflac einfach nicht so richtig flutschen. Aber ich schweife ab. 
Nachdem ich diese Idee nun verworfen habe und mich beim Automaten für die Unannehmlichkeiten entschuldigt habe, stelle ich fest, dass das Reisezentrum der Deutschen Bahn zufällig nebenan ist  und geöffnet hat. Schön denke ich mir und stürme tatendranggeschwängert in das Epizentrum der deutschen Bahnkompetenz. Ich betrete den Raum und will gerade nach Hilfe brüllen, da merke ich, dass ich nicht ganz allein mit meinem Hilfsgesuch zu sein scheine. Es stehen 7 Leute vor mir um mit einem der beiden diensthabenden Zug-Luden sprechen zu dürfen. Die sind, wie es die Art der Luden nun mal ist, nicht aus der Ruhe zu bringen. Einfach beinharte Typen. Alle vor mir haben existentielle Fragen, die es zu beantworten gilt. “Kann ich mein Fahrrad mit in den ersten Wagen nehmen, im Regionalexpress Drölf, auf der Strecke zwischen Kennichnichdorf und Niegehörtingen?” Der Experte hinter dem Schalter legt kurz den Kopf schief und sagt der um Antwort flehenden Dame, dass der Regionalexpress Drölf nicht zwischen Kennichnichdorf und Niegehörtingen fährt, sondern nur zwischen Habichnichverstandenstadt und Ichauchnichen. Hätte man aber auch drauf kommen können. Wirklich jetzt. Die ratlose Dame, ein wenig ihrer Illusionen berauft, will aber noch nicht aufgeben und bombardiert ihn weiter mit Fragen. Ich konzentriere mich ein wenig auf den anderen Schalter und auf die darüber angebrachte Uhr. Übrigens ist es sadistisch, wenn man im Stress ist, ständig die Uhr zu sehen. Die Zeit will einfach nicht anhalten und die Zeiger bewegen sich, wie aus hämischer Freude noch ein wenig schneller in Richtung der Zeit, die mein Zug ebenfalls erwartet um abfahren zu dürfen.

Am anderen Schalter stehen 2 Damen mit ihrem Kinderwagen und einem – nennen wir es mal aufgeweckten – Kind darin. Sehr aufgeweckt und laut. Sehr laut. Bei den beiden geht es um die unlösbare Frage, ob die BahnCard noch gültig ist, sie ist immerhin bereits 6 Wochen alt und man sei sich nicht sicher, ob und wie lange diese nun gültig sei. Ist aber auch schwer zu lösen. Der Kollege hinterm Schalter ist ein wenig irritiert, er scheint neu zu sein und keine Fehler machen zu wollen, also spult er das ganze Programm des Deutsche Bahn Services ab. Und zwar das ganze. Inklusive Anruf in der Zentrale mit Warteschleife am Telefonlautsprecher. Und aller Kundendaten, die zweimal aufgenommen werden. Und zwar alle Kundendaten. Aber auch alle.

Ich werde allmählich nervös, denn ich habe nur noch 3 Minuten Zeit die Karte zu kaufen, den Sprint zum Gleis anzutreten und dann noch das Ende eben jenes Gleises zu erreichen. Die Schalter kommen wieder in Gang, denn die erste Dame scheint aufgegeben zu haben. Nun geht es Schlag auf Schlag. Eine Schülerkarte hier, eine kurze Frage zum Tarif dort, eine Sitzplatzreservierung hier und ein verlorenes Portemonnaie dort. Nun bin ich dran. Noch 2 Minuten. Ich sage dem Bahnexperten schnell die Daten – Hildesheim – Berlin Olympiastadion, einfach, ohne Reservierung, 2. Klasse. Er tippt fleißig: Hildesheim – Berlin Hauptbahnhof, nur ICE. Er sagt, Berlin ist Berlin, da ist es egal. Ich antworte ihm, Najaaaa, nicht ganz. Ok, er fängt von vorn an. Hildesheim Berlin Ulymp… Er schaut mich an, ihr Ziel gibt es nicht. Ich sehe ihn an. Stimmt, wenn man es so schreibt, dann gibt es das Ziel nicht. Schreibt man Olympia allerdings mit O, dann kommt da was. Als er seinen Fehler bemerkt, fängt er erneut an. Hildesheim – Berlin Olympiastadion. Super, denk ich. Klappt doch mit dir, Keule. Er schaut mich an und fragt: “Einfach?” Ich schaue ihn an und Resignation macht sich breit. Ja, sage ich. Und 2. Klasse. Ohne Reservierung. Als er fertig ist und auf den “Drucken” Knopf drückt, höre ich ein unheilvolles Pfeifen. Ein Pfeifen aus einer Trillerpfeife. Und ich höre das Anfahren eines ICE. Das wars, denk ich mir und seufze ein wenig mitleidig. Er schaut mich an und sagt: “Na na, in einer Stunde fährt doch bereits der Nächste.” Als er das so sagt, öffnet er seinen elektronischen Fahrplan und zeigt auf einen Abfahrtszeitpunkt. Dieser ist allerdings rot unterlegt. Rot hat in solchen Momenten nie eine gute Bedeutung. Oh, sagt er und klickt ein wenig auf seiner Maus. Wird wohl doch etwas später. Etwas später bedeutet in diesem Fall eine Stunde.

Ich überlege noch, welche der berühmten Bahnsprüche es dieses Mal sein wird. Ist es Schnee auf den Schienen? Wird es Geröll? Oder gar Laub? Nein, es ist ein Stau. Stau? Auf der Schiene? Ernsthaft? Ja, ernsthaft. Ein ordinärer Stau. Irgendwo bei Fulda ist irgendein Zug irgendwo so dämlich liegen geblieben, dass keiner mehr durchkommt. Ganz klassisch eben. Da ich alle Hoffnung fahren ließ, aber gern meinen Frust an irgendjemanden auslassen will, mich aber nicht entscheiden kann, mache ich allen das Geschenk und frage den Schaltermann wie ich am besten von Kennichnichdorf nach Niegehörtingen komme, wenn ich unbedingt mit dem Regionalexpress Drölf fahren will. Ich bitte ihn inständig nochmal nachzudenken, ob ihm da vielleicht irgendwas einfällt. Ich müsste allerdings das Fahrrad in den ersten Wagen stellen. Muss doch gehen, finde ich. Er bleibt ruhig. Ein echter Bahnlude eben. Die hinter mir finden das allerdings nur mäßig lustig und so entscheide ich mich erstmal eine rauchen zu gehen, schließlich habe ich jetzt massig Zeit. 2 Stunden etwa. Juhu, kann ich mal Hildesheim erforschen gehen.

Ich verlasse das Bahnhofsgebäude und was ist? Genau es schüttet aus Kübeln. Und ein wenig Gewitter ist auch dabei. Es. War. So. Klar. Nun gut, das bringt mich jetzt nicht aus der Ruhe. Ich setze meine Kapuze auf, gehe unter dem Vordach hervor und… Bin einfach nur sofort durchweicht! Es war so klar. Ich mache einen Schritt zurück und bin wieder unter dem Vordach. Gut, wenn Zeit, Bahn und Wetter gegen mich sind, dann liegt es vielleicht an mir. Also stelle ich mich ganz in die letzte Ecke und rauche. Und da stand ich auch eine knappe Stunde und fing an diesen Text zu schreiben. Die nächste Stunde verbrachte ich dann damit auf dem Weg zum 2. Klasse Bereich des Gleises zu wandern. Wusstet ihr, wie verdammt lang ein ICE ist? Und das die Bereiche für die Holzklasse, also meiner, so weit hinten sind, dass die Überdachung einfach irgendwann aufhört? Der Bahnhof übrigens auch. Ich hatte etwas Angst plötzlich in Braunschweig zu stehen um in die 2. Klasse des ICE in Hildesheim einsteigen zu können.

Jetzt, wo ich im Zug sitze, der nochmal eine halbe Stunde Verspätung hatte, da eine Frau auf dem Weg von Fulda nach Hildesheim Sex hatte und das Kind endlich auf die Welt wollte, schreibe ich den Text zu Ende. Damit ich hier wenigstens irgendetwas zu tun habe. Obwohl, der Typ vor mir schaut gerade 96 Hours auf seinem Laptop. Durch die Spiegelung der Scheibe kann ich ganz gut mitschauen. Ich habe dennoch keine Lust mehr. Schönes Wochenende. 

Für meine Nichten gehe ich auch durch die Hölle

Ok, es ist nicht DIE Hölle, nur meine persönliche Hölle. Ich war nämlich gerade im Havelpark. Einige werden sich jetzt fragen, was an diesem Tempel des Konsums eine Hölle sein soll und sie fragen es sich zurecht. Nun, morgen ist Sonntag. Und Heiligabend. Und damit der letzte Tag auf Erden. Schließlich sind die nächsten 3 Tage alle Geschäfte geschlossen.

Also stürmen alle Männer verzweifelt los um noch irgendwas schönes für die heimische Regierung zu besorgen, weil sie, wie jedes Jahr angenommen haben, dass das “Dieses Jahr schenken wir uns aber nichts, ne?” tatsächlich gilt, bis sie durch Zufall, auf der Suche nach etwas essbarem, in diesen einen Schrank schauen, der irgendwie nur in diesen Momenten zu existieren scheint, der Schrank mit den Putzmitteln, und dort dann erstaunt feststellen, dass die Geliebte einen wahrscheinlich doch mehr liebt, als man sie. Sie stürmen in die Geschäfte, verwechseln dabei schonmal den Juwelier mit dem Elektronikdiscounter, rennen dann erstaunt aus dem Laden und landen wie durch Zauberhand im Angelladen, der teuflischerweise direkt neben dem Baumarkt liegt und kaufen aus lauter Frust erst einmal eine Flex, deren echten Preis die Frau nie erfahren darf.


War ein Angebot Schatz, wirklich! Die haben sie quasi verschenkt! Ich musste zugreifen, die hat nämlich 10 Umdrehungen mehr, als die, die ich vor genau einem Jahr gekauft habe, die auch schon ein totales Angebot war. Ehrlich, Schatz!


Wenn sie dann wieder glücklich im Auto sitzen und gerade das Auto starten wollen, fällt ihnen wieder ein, warum sie ja eigentlich hier sind. Die Frau! DIE FRAU! Also geht es wieder rein und fast direkt zum Geschenk für die Frau. Die Frage ist dann nur was wird ihr Geschenk? Schließlich darf nicht der Eindruck entstehen, dass sie ihn mehr lieben würde, als er sie. Also geht er sein Budget durch. Für einen fetten Diamantring fehlt das Geld. Für einen kleinen auch. Eigentlich wäre nur genug da, wenn der Diamant aus Glas und der Ring aus Alufolie bestehen würde. Also fällt der Juwelier aus. Für schöne Klamotten fehlen ihm die entscheidenden Details. Die Maße zum Beispiel. Kurz überlegt er sie anzurufen und “ganz beiläufig” danach zu fragen, aber das würde nur Nachteile mit sich bringen. Ganz erhebliche Nachteile. Unglaublich laute Nachteile. Außerdem würde sie dann was ahnen. Also wird es ein Gutschein. Gutscheine sind super. Aber teuer.


Jetzt stehen also unzählige Männer an der Geschenkeverpackstation, die zum Glück umsonst ist und lassen sich ihre Gutscheine verpacken. Natürlich werden sie dann am Heiligen Abend behaupten, alles aus dem tiefsten Inneren des Herzen gekauft zu haben, aber die Geliebte wird es wissen. Nicht sagen. Nur wissen. Frauen haben Stil und wissen wieviel die Flex gekostet hat, denn sie hat genau dieses Modell bereits im Oktober gekauft, als diese tatsächlich im Angebot war und ihrem Liebling mal etwas Gutes tun wollte.


Frauen allerdings fahren in den Havelpark um tatsächlich einzukaufen. Und so sind die Fahrstühle gefüllt von Körben voller Fressalien, die für Wochen den heimischen Kühlschrank füllen werden. Und den Gefrierschrank. Und alle anderen Schränke gleich mit. Schließlich geht die Welt unter. Wie jedes Jahr. Manchmal wünschte ich, ich wäre eine Frau an Weihnachten. Mit Tunnelblick in das anvisierte Geschäft und nur das nötigste kaufen. Weil die Welt untergeht. Wie jedes Jahr an Weihnachten.


Aber nein, ich gehe Geschenke kaufen für meine Nichten. Das Problem ist nur, ich hasse Menschenaufläufe. Wie. Die. Pest. Und nirgendwo sind mehr Menschen versammelt, als am letzten Tag vor Weihnachten im Einkaufszentrum. Also quäle ich mich ohne rechte Idee durch die Massen, die unerbittlich im Strom schwimmen. Als ich irgendwie im Spielzeugladen ankomme, fällt mir auf, dass ich Spielzeuge irgendwie anders in Erinnerung hatte. Dort stehen hunderte Kinderwagen und Babybetten herum und warten darauf gekauft zu werden. In der Bücherabteilung finde ich neben den Malbüchern auch gleich einen Stephen King Roman, den ich noch nicht hatte und als ich den Preis für den Lego-StarWars BB-8 erblicke, falle ich bald in Ohnmacht. Ok, meine Nichten werden sich nicht wirklich für Lego von Star Wars interessieren, aber meine Güte, was ist das teuer. Selbst der olle Bauernhof von Playmobil kostet fast 100 Euro. Das sind ja fast 800 Mark oder 0,04 Bitcoin! (Je nach Kurs)


Schlussendlich habe ich aber alles gefunden und mich schonmal vorsorglich bei meinem Bruder, dem Vater meiner Nichten, entschuldigt. Er sagte nämlich, ich solle den Mädels nichts holen. Als hätte er da irgendein Mitspracherecht. Also wirklich, ich habe nur diese beiden Nichten und ich sehe sie nur selten (Arbeit Arbeit), also werde ich sie mit Geschenken bombardieren, wo es nur geht. Mit von mir höchstpersönlich verpackten Geschenken. Ok, eigentlich ist “mir” die Damen an der Geschenkeverpackstation, aber ich habe sie höchstpersönlich dort hingebracht! Jaha, das kann ich nämlich. Nun aber gut. Ab nach Hause. Flex testen. Schöne Weihnachten.