Die Mücke, die viel zu früh im Jahr erschien und damit das Ende der Welt auslöste.

Mitten in der Brandenburgischen Provinz erwachte am 20. März 2015 ein kleine Mücke in einem kleinen Tümpel und beschloß, dass es genau jetzt Zeit für sie wäre, ihr erstes Blut zu saugen. Sie machte sich also auf den Weg um sich etwas Nahrung zu suchen. Nun muss man dazu wissen, dass Mücken im Allgemeinen keine langen Strecken zurücklegen, da ihre kleinen Körper nicht die Kraft haben um viele hundert Kilometer zurückzulegen. Sie fand schließlich, an der Ecke einer alten Scheune eine kleine Maus und stach sie. Die kleine Maus merkte davon nichts. Noch nicht.

Mitten in der Brandenburgischen Provinz wurde am 20. März 2015 eine kleine Maus von einer noch kleineren Mücke an der Ecke einer alten Scheune gestochen, was die Maus allerdings nicht sofort bemerkte.

Eine kleine Maus ging gerade ihrem Tagewerk nach und sammelte Futter für sich und die ihre Nachkommen. Sie merkte irgendwann ein kleines Jucken. Erst ein wenig, dann immer mehr. Sie beschloß sich an der Ecke der alten Scheune, an der sie war, zu kratzen. Das, so versprach sie sich, sollte Linderung verschaffen. Also schubberte sie und kratzte sich an dem alten Holzbau. Das macht erfahrungsgemäß ein paar Geräusche. Diese leisen Geräusche vernahm eine junge Katze, die gerade um die Scheune streunte, auf der Suche nach etwas Futter. Die Maus bemerkte die Katze gerade noch rechtzeitig um die Flucht antreten zu können. Nun muss man dazu wissen, dass Mäuse Gewohnheitstiere sind. Das heißt, sie flüchten immer in ihr Loch. Dummerweise war dieses Loch recht weit entfernt. Sie rannte also um ihr Leben. Die junge Katze folgte ihr flinken Schrittes.

Mitten in der Brandenburgischen Provinz jagte eine junge Katze eine kleine Maus, die sie nur bemerkte, weil die Maus sich, wegen dem Stich einer Mücke, an der Ecke einer alten Scheune kratzte.

Eine junge Katze jagte gerade eine kleine Maus um eine alte Scheune herum und dann über den alten, dazugehörigen Bauernhof. Wie es so die Art der Katzen ist, wollte sie die kleine Maus fressen. Doch die Maus war flink. Die Katze hatte alle Pfoten voll zu tun, diese kleine Maus zu fangen. Aber sie schaffte es. Nun muss man dazu wissen, dass die junge Katze sich voll auf die Maus konzentrierte und nicht bemerkte, dass der Hofhund, ein alter, aber starker Schäferhund, die junge Katze beobachtete. Der rannte also auf die Katze zu und bellte heiser aber laut. Die Katze rannte um ihr Leben.

Mitten in der Brandenburgischen Provinz jagte am 20. März 2015 ein alter Schäferhund eine junge Katze, die zuvor eine kleine Maus erlegte, die sie nur bemerkte, da sie sich an der Ecke einer alten Scheune kratzte, weil sie von einer Mücke gestochen wurde.

Ein alter Schäferhund rannte gerade einer jungen Katze nach, die sich auf den alten Bauernhof verirrt hatte. Normalerweise hätte er sie nur beobachtet und dann weiter geschlafen, wie er es seit Jahren tat, doch heute, heute hatte er mal wieder Lust etwas zu jagen. Es war schließlich sein Hof und Katzen wurden hier nur geduldet, wenn er es wollte. Nun muss man dazu wissen, dass Hunde sehr territoriale Tiere sind, die ihr Revier verteidigen. So jagte er die junge Katze nun hin und her und schließlich vom Hof, bis er bemerkte, dass er selbst sich auch nicht mehr auf dem alten Bauernhof befand. Das wiederum merkte der Tierarzt, der gerade auf eben jener Straße fuhr, auf der der alte Schäferhund stand. Der Tierarzt wich dem Hund aus und fuhr gegen einen Baum.

Mitten in der Brandenburgischen Provinz fuhr am 20. März 2015 ein Tierarzt gegen einen Baum, weil er einem alten Schäferhund auswich, der einer jungen Katze nachrannte, die zuvor auf einem alten Bauernhof eine kleine Maus erlegte, die sie nur bemerkte, weil sie sich an der Ecke einer alten Scheune kratzte, weil sie von einer Mücke gestochen wurde.

Ein Tierarzt fuhr gerade mit seinem Auto gegen einen Baum, weil der Hund, der gerade vom alten Bauernhof gerannt kam mitten auf der Straße hielt und der Tierarzt ausweichen musste. Der Tierarzt war auf dem Weg in den Berliner Tierpark um einen Elefanten zu operieren, da dieser sonst sterben würde. Nun muss man dazu wissen, dass im Tierpark Berlin gerade eine nicht gut gesicherte Ladung an chinesischen Langkörnern eintraf und dass ein Teil, genauer ein Sack, so unglücklich in das Fressen des Elefanten fiel, dass dieser den gesamten Sack fraß. Der Tierarzt kam nicht zur Operation und der Elefant starb.

Ein Elefant starb, weil mitten in der Brandenburgischen Provinz ein Tierarzt gegen einen Baum fuhr, weil er einem alten Hund auswich, der einer jungen Katze nach rannte, die zuvor auf einem alten Bauernhof eine kleine Maus erlegte, die sie nur bemerkte, weil sie sich an der Ecke einer alten Scheune kratzte, weil sie von einer Mücke gestochen wurde.

Zugegeben, die Welt ging nicht unter, aber dennoch, so, liebe Freunde und Gefährten, macht man aus einer Mücke sinnvoll einen Elefanten.

Und alles worum es ging war ein Sack Reis aus China der unglücklich umfiel.

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