Warum etwas Sinn macht und nicht ergibt

Wir Deutschen sind echte Deppen, wenn es um das Abschreiben von Dingen geht.

Am besten zeigt sich das am Beispiel der Notierung von Musik.
Die ganze Welt notiert von A-g. Also A, B, C, D, E, F, G (und der ganze Kladderadatsch dazwischen). Was machen wir Deutschen? Wir springen nach dem A zum H und dann zurück zum C. Also A, H, C, D, E, F, G.

Und das alles nur, weil irgendjemand sich mal gedacht hat “Ey, das kleine B sieht ja irgendwie aus wie ein kleines h. Ditt machen wa jetze so. Sieht ooch gleich viel einfacher aus, wa?”

Und so ähnlich verhält es sich mit dem Wort “Sinn”. Heute kann man nur noch vermuten, was das eigentlich mal war. Vielleicht kommt es vom englischen Wort “sin”. Sünden kann man ja begehen oder auch machen. Vielleicht war es auch einfach eine Gruppe von Typen namens Finn, die schlau genug waren etwas dummes nicht zu tun. Mit der fortschreitenden Zeit könnte sich die Redewendung durchgesetzt haben “Das macht kein Finn”.
Und jetzt zurück zum deutschen Unvermögen der korrekten Abschrift. Aus F wurde S und zack, schon macht das Ganze kein(en) Sinn mehr.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s