Neujahrsansprache

Meine Neujahrsansprache für den Fall, dass ich doch irgendwann mal Bundeskanzler werde.

Hallo liebe Bürger, verehrter Pöbel, geneigtes Wahlvieh, draußen im Lande.
Auch den jungen Leuten im Lande gilt mein Gruß. Jo, ihr Smombies, hört mal kurz auf zu merkeln, chillexen oder was auch immer ihr gerade so macht. Hände aus der Hose und Ohren aufgeschnallt. Ich will kurz mal was loswerden.

Das vergangene Jahr war großartig. Wir haben großartige Sportler in diesem Land, die garantiert wieder unglaublich viele Preise gewonnen haben. Die Wissenschaftler haben bestimmt wieder unglaublich tolle Dinge erfunden, entdeckt oder heilen können. An all diese Leute geht mein Dank. Mein Dank geht auch an all die hart und härter arbeitenden Menschen da draußen. Ihr seid Spitze! (Pose für Standbild einbauen)

Wir haben viel erreicht im vergangenen Jahr, aber leider nicht alles. Wir arbeiten aber daran. Die Ziele für das kommende Jahr sind zum Einen:
-Wombats für alle!
-Die Einhornforschung voran treiben.
-Pizza für alle!
-Fettes Internet für lau für alle!
-Strom, Wasser, Gesundheit und Telekommunikation wieder verstaatlichen und über Steuern finanzieren!
-Ein eigener Fernsehsender nur mit Katzenbabys, moderiert von Emma Watson und Dwayne “The Rock” Johnson
-Kostenloser Personennahverkehr

Lassen Sie uns das anpacken und umsetzen. Auf dass das kommende Jahr noch viel besser wird.

Zum Abschluss möchte ich noch eine Bitte an Sie richten. Bitte lachen Sie mehr. Leben Sie glücklich und geben Sie etwas Glück ihren Nächsten. Sie haben es verdient. Es sei denn, Ihre Nächsten sind unbelehrbare Dumpfbacken. Dann lachen Sie diese bitte aus. Das wünsche ich mir für das kommende Jahr.

Vielen Dank und rutschen Sie gut in das neue Jahr. Tschöö mit Ö.

Silvester-Single

Silvester steht bedrohlich nah vor der Tür und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahr mit Hochs und Tiefs und ganz viel dazwischen. Da hat jeder seine eigenen Gedanken. Ist ja auch richtig und gut so.

Worum es hier jetzt aber gehen soll ist der Abend vor dem neuen Jahr. Die unvermeidliche “Party”, die man besucht, weil man kurz vor dem Ende eben doch nochmal dem Sozialen fröhnen muss. Niemand weiß warum, aber das ist halt irgendwie so. Also geht man auf irgendeine Party, zu der man bereits im April eingeladen wurde, weil #NurDamitDuSchonMalDranDenkenKannst #KommstDu #DuKommstDochOder”.

Naja, die “Party” ist eigentlich immer und überall das Gleiche. Ein Keller, eine Garage, ein “Partyraum”, 10 Leute und ein Kasten Bier (Reicht doch bestimmt), irgendwas hochprozentiges, was niemand ohne vorbereiteten Pegel trinkt (hatte ich noch irgendwo rumstehen, müsste aber noch gut sein), Kartoffelsalat (*), Chilli (**) und sehr viel Knallzeugs. “Party”! Yay…

* Hört auf Kartoffelsalat zu kaufen. Kartoffeln (gekocht, in Würfeln), Zwiebeln (nicht gekocht, in kleinen Stücken), Käse (je nach Geschmack, in Würfeln), Gurken, Apfel und Speck (alles in kleinen Würfeln), 2 Esslöffel Öl (nicht mehr) und Dillspitzen (Salz Pfeffer sind obligatorisch, je nach Geschmack geht auch Knoblauch). Fertig. Günstig, sehr lecker, bissfest und schwimmt nicht in Öl oder Mayonnaise.

** Der einzige Tag im Jahr, an dem man mit reinem Gewissen Chilli essen darf. Wenn alle um dich herum böllern und der Himmel voll mit Schwefel ist, hört und riecht man nichts mehr! Alles super und kann glücklich machen.

Zum Abend
Man kommt an und realisiert, dass man mal wieder der einzige Single ist. War zu erwarten, trotzdem irgendwie komisch. Im Raum schwingt viel Liebe umher, die man erst einmal wegatmen muss. Mehrmals tief einatmen und dann wie ausatmen. Schon ist es besser. Die Liebe schwindet und man kann sich sicher sein, dass man in dieser Nacht noch mindestens einen Streit erlebt, vielleicht sogar 2 neue Singles, zumindest ist aber ein Paar kurz davor.

Schon geht es los. Man feiert den stündlichen Countdown. Ab 20 Uhr rennen die männlichsten aller Männer raus und böllern sich das Gehirn raus. In der Zwischenzeit sitzt der geneigte Single bei den Damen und lauscht. Irgendwer hat sich bestimmt vor kurzem getrennt. Vielleicht ist ja jemand interessantes dabei. So geht es nun Stunde für Stunde. Bis um 23:45 Uhr. Da beginnt der Stress. Alle müssen nochmal aufs Klo, oder bereits erste Nachrichten verschicken, weil ja bekanntlich das Netz Punkt 0 Uhr zusammenbricht und nie wieder existieren wird. Nie wieder. NIE WIEDER!!! Wir werden alle sterben!

23:55 Uhr
Der entweder viel zu kalte oder lauwarme Sekt wird eingeschenkt. Und schon gehen wieder die Diskussionen los, warum man keinen Sekt trinkt.
“Nein, danke. Ich möchte nicht.”
“Aber wir trinken doch alle…?”
“Ja, könnt ihr ja, ich will nur nicht.”
“Bist du krank und darfst deshalb nicht? Hab ich mir schon fast gedacht. Du siehst so krank aus. So fertig und kaputt.”
“Nee, mir geht’s gut. Ich möchte nur nichts trinken. Danke.”
“Aber… Aber…”
“Nein, Danke.”

23:57 Uhr
Ganz wichtig, es wird Zeit den Fernseher einzuschalten. Meist ARD oder ein drittes Programm, weil man direkt unbedingt schauen muss wann “Ein Dinner für 2” wieder läuft. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich diesen Film noch nie gesehen habe. Zumindest nicht bewusst. Alkoholkranke Diener, die einer senilen Seniorin vormachen, sie sei nicht allein, finde ich persönlich nicht so prickelnd.

23:58 Uhr
Die Paare wirken angespannt. Sie müssen unbedingt noch dieses Jahr ein paar Paardinge ins Reine bringen, die sie schon das ganze Jahr mit sich herumtragen. Daher nuscheln sie sich gegenseitig ein paar Wahrheiten ins Ohr, die dank Pegel (Alkohol und Geräusch) kaum wahrzunehmen sind.
“Schatz, ich habe mit deinen Bruder geschlafen.”
“Schatz, ich bin sowohl Onkel als auch Papa des Kindes deiner Schwester.”
Alle wirken einfach erleichtert, dass sie das nicht weiter mit sich herumschleppen müssen.

23:59 Uhr
Die Musik wird abgeschaltet und alle starren gebannt auf die Glotze. Einer, meistens der neue Partner, der Schwester, der Gastgeberin holt sein #TotalNeuesAberGarantiertNichtÜberteuertes iPhone aus der Tasche, auf dem er sich extra für heute eine Atomuhrapp installiert hat. Das muss natürlich die ganze Welt erfahren und so erklärt er jedem, dass seine App auf die tausendstel Sekunde genau weiß, wann es 0 Uhr ist. Ich denke, er wird nicht mehr lange der Partner, der Schwester der Gastgeberin sein. Sie wirkt zumindest leicht genervt.

Irgendwann brüllt einer herum, dass der Countdown beginnt. Bei 30… Die ersten 20 Sekunden brüllzählt er für sich allein. Bei 10 steigen dann alle ein. Der geneigte Single zieht sich derweil etwas zurück, weil das, was jetzt kommt, macht Flecken.

10…9…8…7…6…5…(es macht übrigens Spaß einfach mal die Sekunden etwas vorzuziehen und die Verwirrung ihren Lauf zu lassen) 4.(3).3.(2).2.(1).1.(einhalb).0.FROHES NEUES JAHR!!!!!!1DRÖLF!!

Dadurch, dass sich der geneigte Single rechtzeitig zurück gezogen hat, entgeht er dem Sektregen, der nun unweigerlich folgt. Die Paare, die sich noch Minuten zuvor gestritten haben, liegen sich nun wie frisch verliebt in den Armen. Und dann beginnt das Bäumchen wechsel dich Spiel. Jeder drückt jeden und alle sind total glücklich. Nur die Männlichkeit wirkt etwas gehetzt. Sie wollen jetzt nun unbedingt raus und knallen. Vielleicht liegt es aber auch an dem Chilli, welches sich seinen gasförmigen Weg bahnt.

Die nächste Stunde verbringen die Männer damit sich gegenseitig zu beweisen, dass ihre Knaller die besten Knaller sind. Sie haben sich schließlich monatelang auf diesen Abend vorbereitet und heute ist es endlich soweit. Sie dürfen endlich mal wieder so richtig knallen!
Die Frauen stehen dahinter und sekten sich genüsslich zu. Pröstchen. Stößchen. Bahbah.
Ab und zu hört man von den Männern mal “Mit der krieg ich euch alle!” und von den Frauen ein schönes “Ooooh, Aaaahh, Schöööön!”
Der geneigte Single steht irgendwo dabei und schaut zu.

Irgendwann treffen dann auch die Nachrichten der liebsten ein. Auch beim Single. Hauptsächlich werden zu Neujahr Rundmails verschickt. Von der Ex, die zusammen mit dem Neuen ein fröhliches neues Jahr wünscht, oder von den Eltern, oder von den Freunden und Kollegen.

Der Single überlegt sich derweil neue gute Vorsätze, die er eh nicht halten wird. Das nächste Jahr wird mein Jahr.
Ga. Ran. Tiert!

Danach ist alles wie immer. Die Paare sitzen zusammen und schauen fern oder müssen los. Aber wie immer. Es war die tollste Silvester Fete überhaupt! Bis zum nächsten Jahr. Oder so…

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute.

Single in der Weihnachtszeit

Wenn man, wie ich, wenig Kontakt zur Familie hat, Single ist, und generell manchmal lieber allein ist, sollte man wenigstens eine Sache haben – einen Plan.

Nun ist es leider so, ich habe keinen. Ich bin da mehr so der spontane Mensch.

Eigentlich sind Pläne super! Sie bringen Ordnung ins Chaos, können Zeiten regeln, oder, wie mir jetzt wieder schmerzhaft bewusst wird, auch sicherstellen, dass man bestimmte Dinge nicht vergisst. Das Einkaufen vor Feiertagen, zum Beispiel.

Ich habe es mal wieder geschafft und habe nichts eingekauft. Yay….
So ein leerer Kühlschrank ist aber auch was feines. So viel Platz für Dinge, die man vergessen hat einzukaufen.

Döner! Mein erster Gedanke war tatsächlich “Döner”. Warum auch nicht? Steckt da doch alles christliche drin. Brot, welches geteilt wird, Kraut, das auch bei der Ente/Gans dabei ist, Fleisch vom Lamm (hat auch was damit zu tun). Christlicher ist nun wirklich nur noch die Kirche.
Nun begab es sich aber leider, dass der gute Mann vom Döner Direktvertrieb seinen Laden just an dem Tage schloss, an dem ich nach seinem Produkt hungerte, um mit seiner Familie ein schönes Weihnachtsfest zu genießen. So stand ich also vor verschlossener Tür. Was tun, fragte ich mich und beschloss an den einzigen Ort der Stadt zu pilgern, an dem es noch leuchtete. Die “Star” – Tankstelle. Der Weg war weit und gefährlich, es begegneten mir unzählige Ampeln, die mich aufzuhalten drohten, doch ich schaffte es. Der Stern am Himmel (eigentlich hängt er auf dem Dach, wegen der Werbung) leitete mich direkt zu ihm. Dort erwarteten mich zwei Gleichgesinnte, die da hießen Casper und Mel Schior. Sie rauchte, er erzählte. Ich ging in den Schiebetürenstall und steuerte direkt auf die Bockwurstkrippe zu. Die beiden folgten mir.

Um es kurz zu machen, die Bockwurst war lecker und ich glücklich.

Macht euch ein schönes Weihnachtsfest und denkt daran:

Pläne sind toll!
Bis Baltasar.

Lieber Mann

Lieber Mann, neulich habe ich dir den Spruch gegeben, mit dem du eine Frau ansprechen kannst, ohne dich lächerlich zu machen. Nun will ich dir helfen, damit du auch weißt, wann du eine Frau ansprechen kannst. Ob es überhaupt Sinn macht, das musst zum einen du wissen und, das ist besonders wichtig, zum anderen die Frau.

Liebe Frau, wir alle leben mittlerweile in einer Welt, die keinen alten Romantikregeln mehr folgt. So leid es mir auch tut. Liebe Frau, die Welt ist zu schnelllebig geworden um sich die Zeit zu nehmen um zu verstehen, was uns Filme wie “Pretty Woman”, “Das Piano” oder “Dirty Dancing” gelehrt haben, wie man eine Frau ordentlich anspricht. Diese Filme, und jede Frau kennt sie, sind Musterbeispiele für Romantik, auf ihre ganz eigene Art.
Was ich damit sagen will, liebe Frau, ist, nimm es uns Männern bitte nicht übel, wenn wir deine subtilen Signale nicht verstehen. Durch das Internet haben wir mittlerweile so viele verschiedene Arten von Signalen, von so vielen Frauen, gesehen, dass wir die wirklich wichtigen nicht mehr als solche erkennen. Deswegen versuche ich es jetzt hier für beide Seiten gleichermaßen geeignet zu beschreiben. Continue reading Lieber Mann

Kurzgeschichten reichen doch auch – Buchverkauf auch online

Auf Grundlage dieses Blogs gibt es jetzt endlich ein Buch, in dem die ganze Absurdität meiner Gedankenwelt in Papierform festgehalten ist. Niemand braucht es und doch müsst Ihr es haben! Auf 256 Handtaschen freundlichen A5 Seiten findet Ihr Bilder und viele, viele Texte von mir. Einige davon findet Ihr auch hier, aber ey, Papier ist geiler! Ein Buch kann man zum Angeben ins Regal stellen. Versucht das mal mit einem Blog. Die ganzen Einsen und Nullen irgendwie so ins Regal zu stellen, dass sie nicht sofort wieder in sich zusammen fallen, das klappt nie. Deshalb versucht es doch einfach mal mit diesem formschönen Taschenbuch.

Die Super – Mega – Black&White – Deluxe Edition (die einzige, die es gibt. Die einzige, die Ihr braucht.) kostet 15 Euro und kann hier bestellt werden:
Klickst du hier
(bitte nicht vergessen die Adresse mit anzugeben)

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Liebe Frau

Liebe Frau, vieles hat man dir schon nachgesagt, noch viel mehr hat man über dich nachgedacht. Hauptsächlich ging es darum, wie man(n) dich anspricht. Welche Worte er wählt um dich nicht abzuschrecken, zu langweilen oder gar zu verletzen.

Wir wissen beide, liebe Frau, Männer sind nicht immer die Poeten unter den Rittern, sie sind auch nicht immer die Tierbabys im Streichelgehege. Meist sind sie eher der Elefant im Porzellanladen, der Beckenpinkler im Freibad oder der betrunken Onkel auf Omas 70. Geburtstag. Sie machen mehr kaputt, als nötig wäre und das bereits am Anfang.

Aber keine Sorge, liebe Frau, ich werde Abhilfe schaffen, denn, lieber Mann, hier kommt eure Rettung zu Weihnachten, wenn ihr eure Auserwählte ansprechen wollt!

Ich präsentiere den wohl weltbesten Anmachspruch überhaupt!

Du bist wie ein Schokoladen-Weihnachtsmann… Den Kopf zu knacken dauert etwas länger, aber von oben bis unten extrem lecker!

Weihnachtsmarkt

Da ist sie wieder, die beruhigende Zeit der Weihnachtsmärkte. Ich freue mich…
Wer liebt es nicht, über völlig überfüllte Märkte zu “spazieren”, alle 3 Meter an einem Glühweinstand vorbeizukommen, dazwischen dann Duftkerzenstände und/oder Schmuckstände zu erspähen, die sich nur daran unterscheiden, dass dieselbe CD jeweils ein Lied weiter geskippt wird? Genau, ich. Ich liebe es nicht!

Weihnachtsmärkte sind grundsätzlich immer überfüllt, sie sind grundsätzlich immer dasselbe und sie sind grundsätzlich nie dann, wenn es schneit.

Grundsätzlich überfüllt
Menschen, Menschen überall. Der einzige Grund, warum man ewig braucht, um vom einen Ende zum anderen zu kommen, sind die Menschen. Verliebte Paare, die es nicht einsehen an engen Stellen mal hintereinander zu gehen um anderen die Möglichkeit zu geben an ihnen vorbei kommen zu können, volltrunkene Halbstarke, die in ihrer vollkommenen Männlichkeit beweisen müssen, wie mächtig stark sie sind, östrogengeschwängerte Pubertantinnen, die sich vor den Schmuckständen drängen um die “extremtolleweilniemandandershatdieausserderundder” Ketten zu bewundern, natürlich die ganzen jungen Eltern, die mit den Kinderwägen im Weg rum stehen und ihre plärrenden Bälger versuchen zu beruhigen und zum Schluss die ganzen Hundebesitzer, die ihre Trethupen immer dabei haben müssen und dich dann anschreien, weil die Hunde durch die vielen Menschen so überfordert sind, dass sie durchdrehen und möglicherweise aggressiv werden.

Grundsätzlich dasselbe
Es ist doch immer so. Du kommst auf dem Weihnachtsmarkt an und dich begrüßt erstmal ein Glühweinstand. Direkt danach kommt eine Fressbude, danach, zum runterspülen, ein Glühweinstand. Und dann geht es weiter mit Kerzen, Glühwein, Klamotten, Glühwein, Fressbude, Glühwein, Holzspielzeug, Glühwein, Losbude, Glühwein, Weihnachtsbaum, Glühwein, ein gelangweilter Alleinunterhalter (das sind die mit den total witzigen Namen, wie zum Beispiel Malle Maik oder Dj DEEJAY), Glühwein, Fressbude, Glühwein, etc. Nur die Variationen, zwischen den Glühweinständen, können sich abwechseln.
Was ich mich aber immer Frage, ist, wieviele Bratwürste kann Thüringen im Jahr produzieren, wenn es auf Weihnachtsmärkten nur “Original Thüringer Bratwürste” zu essen gibt?

Grundsätzlich nie dann,  wenn es schneit
Weihnachtsmärkte sind immer grau! Immer und überall. Wenn mal etwas vom Himmel kommt, dann ist es Regen. Letztes Jahr war das Wetter sogar noch so gut, dass wir in Berlin noch 2stellige Plusgrade hatten. Das perfekte Wetter also um sich im T-Shirt die Hände am Glühwein zu wärmen.
Selbst wenn es mal auf einem Weihnachtsmarkt geschneit hat, war es nicht schön, weil der Schnee auf dem Boden nach nur 4 Sekunden grau (oder braun, je nach Dichte der Hundehalter), weil einfach so viele Menschen unbedingt schnellschnell vom einen Ende zu anderen hetzen müssen.