Ich bin dann mal obdachlos…

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Ein Sonntag, wie er im Buche steht. Ich liege im Bett und genieße den freien Tag. Morgens um halb 10 darf man das auch schon mal tun. Ich hab schließlich auch mal meinen freien Tag verdient und Sonntag ist eh mein Gammeltag. Normalerweise bewege ich mich sonntags nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Heute waren das irgendwie anders.

Ich liege im Bett und öffne testweise ein Auge. Alles wie imer, hat sich nichts geändert. Ok soweit. Doch dann höre ich Sirenen. Nicht schön, aber relativ normal an einer Bundesstraße. Sie werden normalerweise lauter und dann wieder leiser. Doch dieses mal wurden sie nur lauter. Und lauter. Und lauter… Also ziehe ich mir die Decke über den Kopf und summe vorsichtig hin. Ich habe nämlich keine Lust auf das, was quasi immer auf Sirenen vor meiner Tür folgt. Es werden aber immer mehr Sirenen vor der Tür und Leute die durch das Haus stürmen. Also entschließe ich mir etwas über zu werfen und den Feuerwehrmännern zuvor zu kommen. Ich gehe also raus und sehen nichts als Blaulicht. Und zwar alle Blaulichter, die unsere kleine Stadt so zu bieten hat. Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen haben sich strategisch so in Stellung gebracht, dass die gesamte Straße gesperrt wird. Als ich um die Ecke komme, sehe ich schon die gesamte Hausgemeinschaft da stehen und bedröppelt gucken. Also frage ich mit meiner berühmt charmanten Art: “Na? Wer wars?” Alle schauen erst mich an, dann auf den Boden, dann auf einen Typen in der Ecke. Ich War also nicht der erste, der gefragt hat.

Naja, das Ende vom Lied ist, schräg über mir ist die Wohnung komplett ausgebrannt, die Wohnung darunter ist komplett abgesoffen, wegen dem Löschwasser und der Lehmdecke. Ab dem 2. Stockwerk wird es die nächsten Wochen noch massiv nach Rauch riechen, aber die Bewohner dürfen wieder rein. Alle. Bis auf mich. Da meine Wohnung im Erdgeschoss neben einer der betroffenen Wohnungen liegt, wurde sie von der Polizei beschlagnahmt. Inklusive Siegel an der Tür. Yay…

Also darf ich jetzt warten und hoffen, dass ich morgen irgendwann wieder rein darf. Es sei denn, der Sachverständige entscheidet etwas anderes. Dann bin ich wohl für längere Zeit ohne Wohnung. Dass meine Wohnung absolut unbeschädigt ist, hat nicht interessiert. Ein geiler Tag. Naja, dann gehe ich jetzt mal was essen. Hauptsache ist, es ist warm.

Achja, es war übrigens eine vergessene Kippe die den Brand ausgelöst hat. Wird zumindest vermutet. Niemand weiß es genau. Auch nicht der Bewohner der Wohnung. Der war nämlich gar nicht da. Der kam zusammen mit der Feuerwehr an. Also abwarten…

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In der Pause

Was man so vom Opa lernt.

Ich war heute auf der A9 unterwegs und musste, aufgrund von ishaltso, Pause machen. Und wenn ich Pause mache, mach ich mich auch lang. Eine Stunde Schlaf kann echt erholsam sein, sage ich euch.

Ich habe mich also hingelegt und etwa eine dreiviertel Stunde geschlafen, da brüllte etwas neben dem Auto. Ich hatte mich tierisch erschrocken, weil es so richtig übel klang. Ich saß also wie eine 1 im Auto und trat mit voller Kraft auf die Bremse und klammerte mich ans Lenkrad. Keine Ahnung warum ich das gemacht habe, aber vielleicht hatte ich auch Angst plötzlich einfach los zu rollen. Soll es ja geben.

Als ich erleichtert feststellte, dass ich stand (Motor war aus, Handbremse fest angezogen, Gang eingelegt, damit ich genug Platz zum schlafen habe), brüllte es wieder neben mir, gefolgt von einem kleinen Klonk. Ich schaute nach links und sah wie mich ein älterer Herr und 2 junge Jugendliche anstarrten. Als ich nach vorne starrte, sah ich wie ein Kirschkern gerade langsam die Frontscheibe runterschlierte. Das war also das Klonk… Na ganz super.

Und jetzt stellt euch mal bitte 3 Personen vor, die sich im tiefsten und breitestem Urwaldschwäbisch (nicht als Beleidigung gedacht, liebe Schwaben, aber ihr wisst selbst wie sehr euer Dialekt von Dorf zu Dorf variiert, gelle?) unterhalten. Ich gebe das hier nicht im Wortlaut wieder, denn das ist nicht möglich zu verstehen. Ich gebe nur wieder, was ich zweifelsfrei verstanden habe.

Opa – Ja Bub, saga mal, sollscht du denn die Loit bespuhckän?
Junge – Ähm Opa, desch war…
Opa – Jetzt red dich nit raus, Bub! Äntschuldig dich.
Junge – Noi. Du hascht…
Opa – Jetzt äntschuldig dich endlich!
Mädchen – Opa, du hasch das kirschkernle gesp…
Opa – Ah, geh, jetzt mach scho.
Junge – Na gut. Äntschuldigung.

Nun soll mir aber niemand nachsagen ich wäre nachtragend. Bin ich nämlich nicht. Nie! Never! Naja, ab und an. Aber sie weiß was sie getan hat! Also bin ich ausgestiegen, habe von der Beifahrerseite das Fensterputzzeug geholt und einen Lappen und hab es dann dem Trio(le) in die Hand gedrückt. Es wurde zwar etwas gemeckert, aber hey, die Scheibe ist schick. Wenn Schwaben eins können, dann arbeiten. Ich habe mich dann noch im feinsten Hochdeutsch bedankt “Na sehta? Jeht doch. Muss ick denn immer erst böse kiekn? Einfach ditt nächste Mal die Richtung ändern und jut is, wa?” – und bin weiter gefahren. Alles in allem also ein ruhiger Tag.

Bello in der Mittelstraße

Ja, auch in einer kleinen Stadt wie Nauen wird man ab und zu verhaftet. Und ja, auch in einer kleinen Stadt wie Nauen gibt es Typen, die das jetzt… naja… nicht so knorke finden.

Gerade passiert, in der Mittelstraße, Ecke Wallgasse. Ich bin ja nur vorbei gefahren (2x, watt mutt datt mutt), daher habe ich nicht alles mitbekommen. Egal, beschreiben wir es einfach mal aus meiner Sicht der Dinge. 😉

1. Mal vorbei fahren.
Ich wollte mir doch nur einen unschuldigen Döner holen. Also fuhr ich in die Altstadt zum Spießdreher meines Vertrauens. Als ich in die Mittelstraße einbiege, sehe ich auf der rechten Straßenseite schon eine ansehnliche Menge an Leuten. Bei dem Wetter eigentlich ziemlich normal. Nicht sonderlich normal war allerdings der Polizeiwagen auf der linken Straßenseite, der halb auf der Straße und halb auf dem Fußweg stand. Einer der Beamten stand bei einem Mann, der wohl eher unglücklich war, dass der Polizist ausgerechnet mit ihm sprechen wollte. Er warf ein paar Klamotten zu Boden. Vielleicht wollte er auch gerade friedlich zum Sitzstreik aufrufen und machte es sich einfach nur bequem. Man weiß ja nie, es ist schließlich Montag.

Dann fuhr ich in die Kirchstraße. Also war nichts mehr zu sehen und zu hören.

2. Mal vorbei fahren
Dem Mann wurde wohl doch etwas kühl auf dem Boden. Auf jeden Fall halfen die beiden Beamten ihm gerade, es sich auf der Rückbank des Lichtspielwagens der Staatsmacht, bequem zu machen. Schien wohl etwas schwierig zu sein, denn sie wirkten etwas angestrengt. Den Mann schien das allerdings wenig zu stören, er schien vielmehr seine Vorliebe für Tiergeräusche entdeckt zu haben. Er bellte nämlich in einer Tour. Ja, er bellte. Gut, jetzt nicht wie ein großer Hund, es klang doch eher nach Yorkshire Terrier. Ihr wisst schon, das sind die, die von ihren Besitzern gerne mal eine Schleife ins glatt gebürstete Haar gesteckt bekommen. Etwas surreal, vor allem, da er locker 185cm maß. Aber Hey, jeder hat schließlich so seine Vorlieben. Und wenn er Trethupen mag, warum nicht.

Kein Vater

Mittlerweile bin ich in einem Punkt, in dem die meisten Leute in meinem Alter bereits Eltern sind. Ich aber eben nicht. Ich stehe daneben und bin einfach nur verwirrt, manchmal geschockt, meistens aber amüsiert. Eltern machen komische Sachen. Sie verändern sich mit der Geburt ihres kleinen Terroristen schlagartig. Vorher Partysau, jetzt Profiwickler. Und das muss auch jeder erfahren. Immer und überall. Auch gern mal im Restaurant, beim Essen. Sehr leckere Angelegenheit. Die Ausscheidungen des Juniors passen übrigens super zu Pasta. Augenringe und verschlafene Stimme werden dann auch zum Erkennungszeichen. Während ich das Wochenende dazu nutze mich so wenig wie möglich zu bewegen (ich trainiere noch immer für Olympia ; Disziplin: Ruhern), müssen junge Eltern immer irgendwie raus. Raus aus dem Haus, rauf aufs Feld (da ist mehr Wind, man muss nur günstig stehen, dann riecht der Pups nicht mehr so stark). Sie haben plötzlich Accessoires, die kannte man vorher gar nicht, zum Beispiel das Babyphone und die Rassel (der Mann durfte aussuchen, also die McLaren Ausführung, mit Stern). Sie reden sich selbst nur noch mit Mama und Papa an, damit sich Junior schon mal dran gewöhnt.

Und trotzdem werden sie nicht müde dir zu erzählen, dass Kinder das größte Wunder dieser Welt sind, während sie sich gerade verzweifelt versuchen die Kotze von der Schulter zu wischen. Es bleibt immer ein Andenken zurück und wird nie mehr weggehen.

Naja, vielleicht bin ich auch nur neidisch, weil ich dieses Glück nicht erlebe. Ich als Single Mann.

Es ist aber immer wieder interessant, wie Kinder versuchen ihre Eltern zu verarschen. Und fast noch interessanter ist es, wie die Eltern reagieren. Manche resignieren und lassen ihre zukünftigen Bundeskanzler gewähren und alles erstmal antatschen, entschuldigen sich aber für alles. Manche ignorieren einfach alles und finden es total toll, wie Mason-James-Edward auf den Boden vor den Tresen pinkelt, meckern dann aber mit der dezent überforderten Burger King Fachverkäuferin, warum das hier so aussieht. Andere versuchen verzweifelt ihre zu engen Beckenboden-Ergebnisse irgendwie so im Zaum zu halten, dass sie nicht so auffallen. Und manche brüllen ihre Kevins einfach an.

Aber den Oberhammer hat gerade eine junge Mutter geliefert. Ihr Justin fing an zu quengeln, weil er unbedingt auf den Tresen wollte. Mama fing zu lächeln und sagte einfach nur “Miau”. Und zwar jedes mal, wenn er neu zu quengeln anfing. Immer mit anderer Stimmlage. Ich durfte dann auch mal. Das Kind war total verwirrt, aber ruhig.

Eltern können aber auch niedlich sein. Nämlich immer dann, wenn ihre Kinder etwas neues lernen und sie dir mit glänzenden Augen erzählen, was ihre Kleinen gerade geschafft haben.

Sie: 3 Schritte!!! 3 ganze Schritte!!!
Ich: Am Stück?
Sie: Ja!!! Naja… Also fast. Aber so insgesamt gesehen… Es waren 3 Schritte! Mein kleiner Held… (blickt verträumt)
Ich: Ein kleiner Marathonmann. (lächle)
Sie: Ja, nicht wahr??? Er wird mal ein ganz schneller!

Insgeheim mache ich mir Gedanken, was daran jetzt so besonders ist, freue mich aber natürlich mit ihr.

Oder wenn sie dir ganz stolz zeigen, was Junior schon alles sagen kann.

Sie zum Kind: Sag mal Mama.
Kind guckt verwirrt
Sie zum Kind: Sag mal Mama.
Kind lächelt
Sie lächelt zurück
Ich zu ihr: Ist doch kein Problem, wenn er jetzt nicht will.
Sie zu mir: Nee, warte mal. Kommt gleich!
Sie zum Kind: Sag mal Mama.
Kind gluckst und brabbelt los
Kind: nrrabahjfamamajfdrhn
Sie ganz stolz zu mir: Siehst du? Er hat es gesagt!
Ich lächelnd zu ihr: Joar… Irgendwie…
Sie zu mir: Hachja, er ist so toll!
Kind pupst.

Dorfbumms (Fallera)

Dorffeste kennen wir doch alle. Wir waren alle schon mindestens schon einmal auf einem. Und im Grunde reicht dieses eine um alle zu erklären. Sie sind nämlich immer gleich. Es ist fast immer derselbe Aufbau, Ablauf und es sind auch immer dieselben Typen vor Ort.  Immer!

Der Aufbau:
Ein Bierwagen, ein Stand für die Kuchen der ansässigen Rentnerinnen, ein Brutzelzelt für Wurst und Fleisch, geleitet von der ansässigen Feuerwehr (weil Feuer kann nur die Wehr), 3 Dixieklos, die professionell von hinten angeleuchtet werden (angeblich weil die selber ja kein Licht haben. Ich denke eher, damit die draußen Wartenden sehen wie weit die Sitzenden sind),Bierbankgarnituren (10-20, auf jeden Fall aber immer 2 zu wenig) und eine professionelle Bühne für eine Band (6×3 Meter, mit Licht für eine Band, Ton für eine Band und Technik für eine Band. Leider fragte man keine Band ob sie spielen wolle).

Der Ablauf:
Jedes Dorffest beginnt mit einer Ansprache des jeweiligen Ortsvorstehers, oder demjenigen, der sich dafür hält. In der Rede wird immer die Großartigkeit des Dorfes (und natürlich unterschwellig die des Redners, Aber das würde er nie zugeben, zu bescheiden) angepriesen und hervorgehoben. Auch die ansässige Feuerwehr (er ist da ja Vorsitzender) /Fußballverein (natürlich nur die erste Mannschaft, weil der Sohn da mitspielt) /Damenlesezirkel (weil die eigene Frau eben jenen leitet) wird überschwänglich erwähnt. Frenetischer Beifall der Erwähnten. 

Dann kommt auch schon die Kindergartengruppe Sonnenschein auf die Bühne und präsentiert ihren extra einstudierten Tanz. Kein Rhythmus, nichts synchron, aber süüüühüühüüß! Finden zumindest die entzückten Eltern. Alle Kleinen sind zukünftige Anwälte, Ärzte, Bundeskanzler, Professoren, Wenn man den Weissagungen der Eltern folgt. Wenn man zweifelt, wird ganz böse ausgeguckt. Als Kinderloser kann man das einfach nicht verstehen. Natürlich nicht. Deswegen mag ich das Multinetzwerkzeitalter. Da kann man dann später schön sehen, wie sich unser Bundeskanzler Justin-James-Kevin Müller mit 4 Jahren auf der Bühne angepinkelt hat. Es gibt immer ein Video.

Oh, die dorfeigene Frauentanzgruppe gibt sich die Ehre! Es wird Aufstellung genommen. Obwohl es seit 10 Jahren derselbe Aufbau und Ablauf ist, stellen die Damen wieder einmal fest, dass die Bühne viel zu klein für die 10 Mädels ist. Seit 10 Jahren derselbe Anfang. Die Musik beginnt (seit 10 Jahren irgendein Samba-Rhythmus), die Damen kommen elegant auf die Bühne (so elegant es eben über die Palettentreppe geht), es wird sich ausgerichtet (nachdem festgestellt wird, dass 6 Meter doch etwas eng ist für 10 Damen, wird kurzerhand entschieden alle auf 2 Reihen aufzuteilen) und los gehts. Ganz vorn und in der Mitte steht wie immer die Chefin/Vortänzerin, die man sofort daran erkennt, dass sie als einzige ein anderes Kleid trägt und das ausladenste Dekolleté hat. Sie, als Chefin, ist auch diejenige, die mehr glitzert, als alle anderen. Alles in allem ist das Ganze irgendwie sehr hypnotisch und eher verstörend, als schön. Was einem aber auffallen muss, ist das Alter der Damen. Es teilt sich nämlich in genau 2 Versionen. Einmal von 10-16 Jahre und dann von 36-openend. Dazwischen klafft ein Loch von knapp 20 Jahren. Liebe Mädels vom Dorf, was ist da los? Aber egal wie sehr ihr euch dagegen wehrt, ihr werdet irgendwann wieder vor dem ganzen Dorf tanzen. Ob ihr wollt, oder nicht!

Nachdem auch dieser Höhepunkt (ja, Dorffeste haben nur Höhepunkte!) überstanden ist, folgt nun die “Modenschau” des ansässigen Modeladen (Meist irgendwas mit Butike im Namen). Die Chefin erklärt dem staunendem Publikum (die Mütter der jungen Pubertantinnen), was die Mädels so tragen. Eigentlich nichts aufregendes. Hose, Shirt und irgendetwas, was aussieht wie eine Hose und ein Shirt. Die Chefin scheint etwas überfordert zu sein, wenn man den Blicken der Modelle traut, denn sie hat sich in ihrer Liste vertan und hat eine Reihe übersprungen. So wird aus Jaqueline plötzlich Cheyenne und aus dem blauen Shirt ein roter Sleeve. Jaqueline/Cheyenne ist den Tränen nahe und Jaquelines/Cheyennes Mutter wird puterrot. Das wird noch Ärger geben.

Nun ist Pause auf der Bühne und der übermotivierte DJ baut sein Equipment auf. Ein CD-Player, ein kleiner Laptop, ein Mikrofon und seine Kopfhörer. Mehr braucht der Dj von Welt heute nicht mehr. Manchmal nicht mal mehr das (Achtung, nun folgt ein Link zu einem Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=pK8icdqw7i8) Es verspricht ein totaler Kracher zu werden. Der DJ ist ein waschechter Dj. Das muss so sein, denn auf seinem Auto steht groß und breit, dass er DJ ist. Umrahmt von irgendwelchen Logos, die garantiert von ihm selbst stammen. Ga-Ran-Tiert! Auf seinem Shirt steht in großen Lettern “Hardcore for Life” Dieser Abend wird in jedem Fall spannend. Der Soundcheck verspricht zumindest einiges. Das Mikrofon fiept und das typische “Ahahyeahyeaheinszwoeinszwopartypeopleputyourhandsupintheairbaby” kreischt beim dritten Mal weniger. Schön das!

Die Leute
Fußballer und Feuerwehrleute
Auf dem Dorf scheint es immer wieder geheime Wettkämpfe zu geben. Wer ist zuerst strunzendicht. Seit 13 Uhr stehen beide Mannschaften komplett vereint auf den entgegenliegenden Seiten und blockieren so sämtliche Zugänge zum Bierwagen. Nach nur 5 Minuten sind erste Ausfallerscheinungen zu beobachten. Auf beiden Seiten lichten sich die Reihen. Am Ende des Abends werden einige Wetkämpfer schlafend aus dem Dorfteich gefischt werden. Die Sieger bleiben, wie immer, die Feuerwehrleute. Die kennen sich eben besser mit der Brandbekämpfung aus.

Der Abend beginnt mit dem Erscheinen der halbstarken Dorfjugend. Diese ist leicht an den Haarschoncappies zu erkennen. Das sind Basecaps, die nur zum Schein aufgesetzt werden und mindestens 5 cm über den Haaren sitzen. Die Rangfolge ist wie folgt: Um so höher das Cap und tiefer die Hose, desto höher der Status in der Gaaaaaaaang. Sie stehen in einer kleinen Gruppe etwas abseits des Geschehens und sind einfach nur cool. Zu cool für diese “Provinzkacke”. Eigentlich sind sie alle ja verkappte Großstädter, wenn Mutti nicht dazwischen funken würde. Sie alle sind um Mitternacht im Bett. Aber coooooool im Bett, denn alles was sie tun ist cool.

Und da wären wir schon bei Mitternacht. Der DJ läutet die Rockrunde ein mit AC/DCs Thunderstruck. Die Meute rastet aus. Der Wanderer (kommt im nächsten Absatz) beginnt mit seiner Solo-Luftgitarrenshow. Vor der Bühne stehen nun alle, die die 40 gerade überschritten haben. Obwohl, eigentlich tanzen sie. Standard. Sie schieben ihre Frauen über die Wiese und zum Glück ist das Lied nicht allzu lang, denn sonst würden sämtlich bisherigen Biere und Klopfer ihren ganz eigenen Weg zurück in die Freiheit suchen. Aber der DJ weiß genau was er tut. Als nächstes folgt, was folgen muss. We will rock you. Alle können sich auf den Boden werfen und im Rhythmus des Beats auf den Boden klopfen. Übrigens eine Eigenheit, die man so nur in Deutschland findet. Dann geht es wieder mit AC/DC weiter. Highway to hell, yeah baby! Woohooooo! Jetzt drehen alle durch! Auch die unvermeidlichen BeimDJLiederWünscherWeilDerJaKeineAhnungHat-Leute singen und tanzen nun mit. Ein schöner Abend.

Der Wanderer ist ein Typ, den jedes Dorf hat. Er kennt jeden und er mag, zumindest wenn er betrunken ist, jeden. Und jeder hat ein Recht darauf mit ihm zu sprechen. Ob man will oder nicht. Er kommt und ist voll. Er geht und ist voll. Und zwischendurch erzählt er dir jede Menge Geschichten. Und er kennt viele. Eigentlich kennt er alle. Trotzdem erzählt er dir nur eine. Immer wieder. Man wird ihn nur los, wenn man ihm jemanden zeigt, der unbedingt noch von seinen Erlebnissen erfahren muss. Je nach Größe des Dorfes kann man ihm schon einige Male begegnen. Und wenn man ihn nicht kennt, wird man ihn schon noch kennenlernen. Das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen!

Am Ende bleibt festzuhalten, Dorffeste sind immer dieselben. Und dennoch, wir mögen sie alle!

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Quelle: https://www.e-recht24.de

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